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SPD-Gesundheitsexpertin Reimann fordert Hilfe für Schwerstabhängige / Heroin-Ersatzstoff Diamorphin künftig von GKV bezahlen

Pressemeldung des Deutschen Bundestages - 21.02.2009

Vorabmeldung zu einem Interview in der nächsten Ausgabe der Wochenzeitung
„Das Parlament“ (Erscheinungstag: 23. Februar 2009)

Im jahrelangen Streit um die Behandlung Schwerstabhängiger mit synthetisch hergestelltem Heroin – so genanntes Diamorphin - dringt die SPD-Gesundheitsexpertin Carola Reimann auf eine Entscheidung noch in der ablaufenden Legislaturperiode. Sie hoffe, dass ein gemeinsamer Gesetzentwurf von Sozialdemokraten sowie Abgeordneten aller drei Oppositionsfraktionen zur Diamorphinbehandlung noch vor der parlamentarischen Sommerpause verabschiedet werde, sagte die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion in einem am Sonntag vorab veröffentlichten Interview der Wochenzeitung "Das Parlament“. Weil es "wirklich um Hilfe für Schwerstabhängige" gehe, habe sich die Große Koalition darauf verständigt, dass bei dieser „ethischen Frage“ der Fraktionszwang im Bundestag aufgehoben sei.


http://www.bundestag.de/aktuell/presse/2009/pm_0902205.html