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Wuppertal: Vier verstorbene Drogenkonsumenten in nur vier Tagen!

Vier verstorbene Drogenkonsumenten in nur vier Tagen! Diese Meldung versetzt uns Eltern in Angst und Schrecken.
Pressemitteilung

Auch ein bundesweites Problem



Heroin vom Arzt !

Vier verstorbene Drogenkonsumenten in nur vier Tagen! Diese Meldung versetzt uns Eltern in Angst und Schrecken. Diesmal soll der hohe Reinheitsgehalt von Heroin zum Tode geführt haben.
Mit dem sicherlich gut gemeintem Aufruf an abhängige Menschen, kein Heroin zu kaufen, machen es sich Polizei und Staatsanwaltschaft zu einfach. Heroinabhängige Mitbürger werden weiter ihren Stoff kaufen müssen.
Da halten wir das Flugblatt der Drogenhilfe Gleis 1 für realistischer. Hier werden überlebenswichtige Tipps gegeben, worauf beim Konsum geachtet werden muss.

Wir brauchen auch in Wuppertal endlich die ärztliche Heroinvergabe! Zusätzlich muss es möglich sein, seine gekauften Drogen auf den Reinheitsgrad und auf giftige Beimischungen testen zu lassen. Da Substituierte besonders gefährdet sind, darf auch ihnen der Zugang zum Drogenkonsumraum nicht länger verwehrt werden.

Wir fordern unsere Stadtverordneten auf, über den Städtetag , an die die Mitglieder des Bundestages zu appellieren, endlich die ärztliche Verordnung von Heroin zu legalisieren.
Hier ist im Besonderen die CDU/CSU- Fraktion gefragt. Gebt die Abstimmung frei – heben Sie den Fraktionszwang auf.
Oberster Grundsatz jeder Drogenpolitik ist, das Überleben der Abhängigen in Menschenwürde zu sichern. Nur wer überlebt kann auch clean werden!

Es eilt – die Debatte findet in der ersten Sitzungswoche im Mai statt !


Elterninitiative für akzeptierende Drogenarbeit und humane Drogenpolitk Wuppertal
c/o Jürgen Heimchen
Ravensberger Str.44
42117 Wuppertal
Tel. 0202 423519
E-Mail:
akzeptierende.eltern@t-online.de

www.akzeptierende-eltern.de